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TU Berlin

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Über das Berliner Forum für integrative Wissenschafts- und Technikforschung

Das Berliner Forum für integrative Wissenschafts- und Technikforschung stellt eine Plattform der Vernetzung, der gegenseitigen Reflexion und der Projektentwicklung zur Verfügung. Ziel ist es, gemeinsam an der Schnittstelle von Geistes-, Sozial-, Technik- und Naturwissenschaften zu arbeiten und sich gegenseitig reflektierend weiterzuentwickeln. Fragen nach großen gesellschaftlichen Transformationen, wie sie sich durch den Einsatz intelligenter Systeme in Arbeitswelt und Alltag, die Veränderung der Wissensdynamik infolge der Digitalisierung oder die Werteverschiebung in der Produktentwicklung in Reaktion auf die Klimakrise ergeben, lassen sich in ihrer Komplexität nur durch interdisziplinäre Zusammenarbeit lösen. Zugleich erlaubt der enge Austausch über Disziplingrenzen hinweg eine Methodenreflexion und -kritik. Hierin liegt ein zusätzliches Innovationspotential für einen gezielten Methodentransfer, der auf neue Herausforderungen reagieren kann. Universtäten stellen einen zentralen Ort dar, Transformationsprozessen aktiv mitzugestalten – d. h. sie voranzutreiben, sie zugleich aber unter ihren gesellschaftspolitischen Rahmenbedingungen und in ihrem kulturellen Kontext zu verstehen, um sie verantwortlich zu begleiten.

Kennzeichen des Berliner Ansatzes ist, dass er über die traditionelle geistes- und sozialwissenschaftliche Begleitforschung über die Natur- und Technikwissenschaften hinaus die Entwicklung einer gemeinsamen Reflexionsforschung von Geistes- und Sozialwissenschaften mit den Natur- und Technikwissenschaften anstrebt. Die Reflexion und der Diskurs mit den verschiedenen Wissenschaftsdisziplinen hilft, die jeweils eigene Disziplin besser zu durchdringen und weiterzuentwickeln. Nur auf diese Weise, so die Arbeitshypothese des Forums, können sich die jeweiligen disziplinären Stärken in enger Kooperation und im offenen Austausch miteinander voll entfalten, um auf die aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen zu reagieren.

Das Forum möchte einen Begegnungs- und Diskursraum im Themenfeld der Wissenschafts- und Technikforschung für die Fachgebiete und ihren wissenschaftlichen Nachwuchs schaffen, um Vertreter*innen der geistes- und sozialwissenschaftlichen Disziplinen in einen Austausch mit Kolleg*innen aus den Natur- und Technikwissenschaften zu bringen. Das Berliner Forum stellt dafür niedrigschwellige Vernetzungsmöglichkeiten zur Verfügung – beispielsweise durch gebündelte, thematische Kurzvorträge, interdisziplinäre Lehrkooperationen oder Workshops der Themengruppen. Auf diese Weise entsteht ein die Forschung begleitendes strukturelles Umfeld, das Interaktion, Kommunikation und Austausch fördert, um dadurch zum Initiator und Inkubator von (vorbereitenden) Projekten zu werden. In einer zweifachen Funktion wird das Forum dadurch zu einem Fenster: als ein Fenster nach innen, das auf Aktivitäten der Berlin University Alliance im Bereich der integrativen Wissenschafts- und Technikforschung aufmerksam macht, um auf diese Weise eine weitere Vernetzung anzustoßen, sowie als ein Fenster nach außen, das Berliner Themen der integrativen Wissenschafts- und Technikforschung für die internationale Forschungslandschaft und die Öffentlichkeit sichtbar macht und darüber den Dialog sucht.

 

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